Neulich in Eile passiert…
Die physikalische Frage: Wie muss die Kamera gefallen sein? 🙂
Gott sei Dank ist dabei nur der UV-Filter bei drauf gegangen…
Neulich in Eile passiert…
Die physikalische Frage: Wie muss die Kamera gefallen sein? 🙂
Gott sei Dank ist dabei nur der UV-Filter bei drauf gegangen…
„Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere heutige Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.“
Aristoteles (384 – 322 v. Chr.), griechischer Philosoph
Beim Projekt 52/2014 geht es für mich diese Woche um „Heimatliebe“.
Auch wenn ich Gifhorn gern hab und ich hier gerne lebe, ist diese kleine Stadt nicht unbedingt meine Heimat. Ich empfinde Heimat, wo ich geliebt werde. In gewisser Hinsicht ist Heimat dort wo meine (schwangere) Frau ist. Mit ihr könnte ich überall auf der Welt leben. Die andere Heimat, nach der ich Sehnsucht habe, empfinde ich beim Lesen der Bibel…
Gottes Wort begeistert mich! Zum Beispiel zuletzt Hebräer Kapitel 11!
Hebr 11,33-35: Was haben Menschen wie sie durch ihren Glauben nicht alles zustande gebracht! Sie zwangen Königreiche nieder, sie sorgten für Recht und Gerechtigkeit, sie erlebten die Erfüllung von Zusagen, die Gott ihnen gemacht hatte, sie hielten Löwen das Maul zu, 34 sie blieben mitten im Feuer unberührt von den Flammen, sie entkamen dem tödlichen Schwert, sie wurden, wo es ihnen an Kraft fehlte, von Gott gestärkt, sie erwiesen sich als Helden im Kampf, sie schlugen feindliche Heere in die Flucht. 35 Es kam sogar vor, dass Frauen, die Gott vertrauten, ihre verstorbenen Angehörigen zurückerhielten, weil Gott sie wieder lebendig machte.
Wir kennen das wichtigste Gebot – es ist das Gebot der Liebe. „Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst.“
Tun wir das? Lieben wir unseren Nächsten? Im folgenden Video gibt es ein beeindruckendes Beispiel für Nächstenliebe:
Was könntest du heute tun, um einem Menschen deine bzw. Gottes Liebe zu zeigen?
Die Bibel muss durch die Bibel ausgelegt werden. Parallelen und Parallelverse sollen helfen den Psalm 1 besser zu verstehen.
Der ganze Psalm 1 ist ein Echo der Ermahnung aus Josua 1,8 – die Moses Nachfolger Josua das Buch der Thora ans Herz legt!
Josua 1,8: Und laß das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, daß du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen, und du wirst es recht ausrichten.
Eine besondere Parallele finden wir auch in Jeremia 17,5-8. Dort greift Jeremia Psalm 1 auf und schmückt ihn aus.
Jeremia 17,5-8: So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verläßt und hält Fleisch für seinen Arm und weicht mit seinem Herzen vom HERRN. 6 Der wird sein wie ein Dornstrauch in der Wüste und wird nicht sehen das Gute, das kommt, sondern er wird bleiben in der Dürre der Wüste, im unfruchtbaren Lande, wo niemand wohnt. 7 Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den HERRN verläßt und dessen Zuversicht der HERR ist. 8 Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.
Ebenso wie Psalm 1 beginnen auch die Bergpredigt (Mt 5,3ff), die Psalmen 32; 41; 112; 119; 128 und die Offenbarung 1,3 mit einer „Seligpreisung“. Diese Parallelen sind interessant! Ebenso wie das erste Psalmbuch mit zwei „wohl dem“ anfängt (1,1 & 2,12) schließt es auch mit 40,5 & 41,2.
Eine Segensverheißung bei Treue zum Wort Gottes findet man z.B. auch in 5Mos 28,2; 33,29; Lk 11,28; Joh 13,17; Offb 1,3.
Lukas 11,28: Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.
„Wandeln“ meint das ganze Verhalten des Menschen, vgl. Hennoch 1Mos 5,24
Das Wandeln nach bestimmten Ratschlägen hat Parallelen in:
Im Gegensatz zum stehen/betreten des Weges des Sünders (Ps 36,5; Spr 1,10.15; 4,14-15) gilt es auf dem Weg des Gerechten zu stehen (Ps 26,12) bzw. diesen schmalen Weg zu gehen (Mt 7,13-14) und das Feld zu behalten (Eph 6,13).
Sprüche 4,14: Komm nicht auf den Pfad der Gottlosen und tritt nicht auf den Weg der Bösen. 15 Laß ihn liegen und geh nicht darauf; weiche von ihm und geh vorüber.
Epheser 6,13: Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.
Das Sitzen im Kreis der Spötter findet sich in Ps 26,4-5; Spr 1,6.22 wieder. Im Gegensatz dazu Jeremia (Jer 15,17). Spott ist ein Kennzeichen der Endzeit (2Petr 3,3).
Es gab einen „Sitz“ auf dem Markt (Hi 29,7) – vgl. das Zusammensitzen in Ps 26,4-5; 107,32; Jer 15,17.
Beispiele für das Vergnügen Gottes Willen zu tun & Freude an Gottes Wort: Ps 40,8; 112,1; 119,35.47-48.72.92; Jer 15,16; Röm 7,22; 1Joh 5,3
Jeremia 15,16: Dein Wort ward meine Speise, sooft ich’s empfing, und dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost; denn ich bin ja nach deinem Namen genannt, HERR, Gott Zebaoth.
Römer 7,22: Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.
Das Meditieren / Vertiefen in und Reden von Gottes Wort findet sich hier wieder: Ps 104,34; 119,11.15.97-99; 1Tim 4,15.
Ein guter Diener Gottes „arbeitet“ Tag und Nacht: Ps 88,2; Lk 2,37; 1Thes 2,9; 2Tim 1,3.
Ein zutiefst trauriges Gedicht, wenn man Menschen liebt, die verloren gehen…
Mein Freund jetzt steh ich hier vor Gott
und bin allein mit meiner Not.
Das Gericht erwartet mich
und darum denke ich an dich.
Gehörtest du denn nicht zu denen,
die sich Gottes Kinder nennen?
Wusstest du denn nicht Bescheid,
vom Gericht der Ewigkeit?
Alles teiltest du mit mir
und vieles lernte ich von dir.
Und ich hab dir fest vertraut
und dabei doch auf Sand gebaut.
Jetzt steh ich hier mit leeren Händen,
an niemand kann ich mich jetzt wenden,
der mir jetzt noch helfen kann.
den Retter hast du mir verschwiegen,
für meine Lebenslügen,
ich nun meinen Lohn empfang.
Für dich steht Jesus im Gericht,
an meiner Stelle aber nicht.
So bin ich ewig nun verlassen,
adieu mein Freund, ich kann’s nicht fassen!
Zitiert von Hans-Peter Royer in einer Predigt…
Bildquelle: Giampaolo Macorig via Compfight
In meiner Predigtvorbereitung zu Hebräer 11,8-10 habe ich folgendes tolles Zitat von Martin Luther gefunden:
„Eben das ist die Herrlichkeit des Glaubens: nicht wissen, wohin du gehst, was du tust, was du leidest, alles, Gefühl und Verstand, Können und Wollen gefangen geben und der bloßen Stimme Gottes folgen, also mehr sich führen und treiben lassen, denn selber treiben. Und so mag sichtbar sein, daß Abraham mit diesem Glaubensgehorsam das höchste Vorbild eines evangelischen Lebens gegeben hat, da er alles hinter sich gelassen hat, allein dem Herrn gefolgt ist, das Wort Gottes allem vorgezogen, über alles geliebt hat, freiwillig ein Fremdling und jede Stunde Gefahren auf Leben und Tod unterworfen.“
Quelle: Wuppertaler Studienbibel, Der Brief an die Hebräer, Fritz Laubach, S. 233.
Ein Highlight der Woche war unser Schlafzimmerprojekt gestern. Früher hing an dieser Stelle ein Bild. Doch aufgrund der Regale musste es weichen. Nun kam eine Verfärbungen der Tapete ans Licht. Was tun? Drübermalen! Gesagt getan… Dann kam uns die Idee, einen Text in dem Farbfeld anzubringen.
„Entscheide dich jeden Tag von ganzem Herzen zu lieben“ ist es nun geworden. Eine schöne Erinnerung beim Aufstehen… Wir überlegen noch mit „denn du bist geliebt“ zu ergänzen. Aber das wird knapp…
Ich bin sehr zufrieden. Wie findest du es? Was habt ihr in eurem Schlafzimmer an eurer Wand stehen? 🙂
Das Video dauert nur drei Minuten. Schau es dir an:
Und was denkst du?
Ein weiteres Video über diesen Menschen findest du hier: Das hier ist eine Geschichte [Poetry]